Ifo-Chef Sinn lobt Weidmanns Warn-Brief an die EZB

+
Der Chef des Ifo Institutes, Hans-Werner Sinn

München - Bundesbankpräsident Jens Weidmann erfährt nach Berichten über seinen Warn-Brief an den EZB-Chef Mario Draghi Lob aus ungewöhnlicher Richtung.

„Weidmann hat den Ernst der Lage erkannt“, sagte der Chef des Ifo Institutes, Hans-Werner Sinn, gegenüber dem "Münchner Merkur" (Freitagsausgabe). Damit distanziere sich die Bundesbank von anfänglichen Aussagen, es würde sich bei Target um irrelevante Verrechnungssalden handeln, sagte Sinn der Zeitung.

Der bekannte Münchner Ökonom warnt seit geraumer Zeit vor diesem Milliarden-Risiko, stieß bislang aber auf wenig Resonanz seitens der Bundesbank. Seinen Berechnungen zufolge, belaufen sich die Forderungen der Bundesbank gegen die anderen Nationalbanken der Eurozone auf knapp 500 Milliarden Euro. Diese wären zu großen Teilen gefährdet, würde die Staatengemeinschaft auseinderbrechen.

zr

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare