Hypo Real Estate: Weiter Millionen-Verluste

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Verluste auch im ersten Quartel 2010: Hypo Real Estate. 

München - Weiter tief in den roten Zahlen ist der inzwischen verstaatlichte Immobolienfinanzierer Hypo Real Estate: Im ersten Quartal des Jahres machte die HRE Minus im dreistelligen Millionen-Bereich.

Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) hat auch im ersten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben. Zwischen Januar und März fiel vor Steuern ein Verlust von 324 Millionen Euro an, wie die Bank am Freitag in München mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte die HRE einen Vorsteuerverlust von 406 Millionen Euro ausgewiesen. Auch im Vergleich zum Vorquartal reduzierte die Bank das Ausmaß der Verluste.

“Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres war das beste seit Herbst 2008“, sagte die neue Vorstandschefin Manuela Better. Die HRE sei auf einem guten Weg, den Verlust im laufenden Jahr trotz zusätzlicher Aufwendungen für die geplante Abwicklungsanstalt weiter zu verringern. Dort sollen Risikopapiere hin verlagert werden. “Wir gehen dennoch unverändert davon aus, nicht vor 2012 in die Gewinnzone zurückkehren zu können“, sagte Better.

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Belastet wurde das Ergebnis in den ersten drei Monaten erneut von der Risikovorsorge. Für den möglichen Ausfall fauler Kredite legte die Bank 260 Millionen Euro zurück. Die HRE war nach der knapp verhinderten Pleite und staatlichen Hilfen von mehr als 100 Milliarden Euro im Herbst vergangenen Jahres vollständig vom Bund übernommen worden. Unter dem Strich häufte die vom Steuerzahler gestützte Bank 2009 ein Minus von rund 2,2 Milliarden Euro an.

dpa

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