Höhere Strompreise nicht gerechtfertigt

Köln/Berlin - Auch das Abschalten mehrerer alter Atomkraftwerke rechtfertigt nach Einschätzung des Umweltbundesamts keine Strompreiserhöhungen.

Deutschland werde seinen Strombedarf ohne Importe decken können, sagte Bundesamtspräsident Jochen Flasbarth sagte am Samstag im Deutschlandradio Kultur. “Es gibt viele Gutachten, die zeigen, dass wir bis Mitte des Jahrhunderts vollständig unseren Strom regenerativ erzeugen können“, sagte er. Aus wissenschaftlicher Sicht sei es möglich, dass die abgeschalteten Reaktoren nicht wieder angefahren werden müssten. Da es eine Reserve gebe, könnten auch zwei zusätzliche Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.

Das Umweltbundesamt rechnet während einer Übergangszeit mit einer stärkeren Verstromung von Kohle und Gas in Deutschland. Flasbarth sagte, es müssten zwar keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden, aber die Leistung der vorhandenen und der im Bau befindlichen müsse erhöht werden. “Wir müssten die Leistung dieser Kraftwerke stärker nutzen“, betonte er. “Das würde in der Tat bedeuten, mehr Kohle und mehr Gas in der Übergangszeit.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare