Hintergrund: Der Luxusmode-Hersteller Escada

München - Escada gehört zu den größten Damenmodekonzernen in Deutschland. Nach der Trennung von der früheren Tochter Primera hat das Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München noch rund 2300 Beschäftigte.

Escada stellt exklusive Designermode für zahlungskräftige Kundinnen her und bietet Accessoires wie Taschen und Schuhe an. Zu den wichtigsten Märkten gehören die USA und Russland. Der Konzern war nach Verlusten von 70,3 Millionen Euro und einem Umsatzrückgang um 15 Prozent auf 582 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr 2007/08 (31. Oktober) in die Existenzkrise gestürzt. Das nach einem Rennpferd benannte Unternehmen wurde 1976 von Wolfgang Ley und seiner Frau Margaretha gegründet.

Nach dem Tod seiner Frau 1992 führte Wolfgang Ley Escada allein weiter, bis er sich 2006 von der Firmenspitze zurückzog. Es folgten mehrere Führungswechsel, seit Mitte vergangenen Jahres steht der frühere Hugo-Boss-Chef Bruno Sälzer an der Spitze. Escada hatte nach eigenen Angaben zuletzt weltweit 182 eigene Shops sowie weitere 225 von Franchise-Nehmern betriebene Standorte in mehr als 60 Ländern. Nach dem Verkauf von Primera gehören jetzt noch die Produktlinien Escada und Escada Sport zu dem Konzern. Das Unternehmen hat zudem Lizenzen für Düfte, Brillen und Kindermode vergeben.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

„King Charles III“ in der Stadthalle Verden

„King Charles III“ in der Stadthalle Verden

Feuerwerk der Turnkunst

Feuerwerk der Turnkunst

Meistgelesene Artikel

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Auch Frankfurt scheitert bei Vergabe von EU-Behörden

Auch Frankfurt scheitert bei Vergabe von EU-Behörden

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Kommentare