HGAA: Bayern prüft Schadenersatz-Forderungen

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Georg Fahrenschon.

München - Der Freistaat Bayern erwägt, den Kauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) rückabzuwickeln.

Finanzminister Georg Fahrenschon sagte der “Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe), sollte der Verkauf der HGAA an die BayernLB “auf Lug und Trug aufgebaut“ gewesen sein, “dann wäre nachträglich die Geschäftsgrundlage entzogen“. Dann werde der Freistaat “alle Möglichkeiten der Rückabwicklung nutzen“ und Schadenersatz geltend machen.

“Falls sich der Verdacht von Insidergeschäften bestätigt, werden wir entsprechende Schritte einleiten“, wird der CSU-Politiker weiter zitiert. Er sei sich in diesem Punkt mit Ministerpräsident Horst Seehofer einig. Die HGAA war für die krisengeschüttelte BayernLB zum Milliardengrab geworden. Die Landesbank gab ihre Beteiligung an der HGAA deswegen im Dezember mit einem Verlust von 3,7 Milliarden Euro zum symbolischen Preis von einem Euro komplett an die Republik Österreich ab.

AP

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