Harsche Vorwürfe gegen die Pharmaindustrie

Hamburg - Vertreter der Pharmaindustrie sollen einem Bericht des “Spiegels“ zufolge jahrelang vertrauliche Rezeptinformationen gekauft haben.

Die Daten sollen von der Firma pharmafakt/Gesellschaft für Datenverarbeitung (GFD) gehandelt worden sein, die die Informationen über zwei Rechenzentren von den Apotheken bekam, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin unter Berufung auf einen ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens schreibt.

Mit den Informationen könnten die Pharma-Vertreter den Einsatz ihrer Medikamente bei den einzelnen Arztpraxen überprüfen. Welche Daten durch das Netz schwappten und in welcher Form und zu welchem Preis sie verkauft wurden, sei indes noch unklar, heißt es in dem Bericht.

dapd

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