Hapag-Lloyd-Chef: Container-Schifffahrt erholt sich wieder

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Container-Terminal Burchardkai im Hamburger Hafen: Hapag-Lloyd-Chef Jansen erwartet eine Erholung seiner Branche. Foto: Christian Charisius/Archiv

Hamburg (dpa) - Wenige Tage vor der Hauptversammlung bei Hapag-Lloyd blickt der Chef der Hamburger Container-Reederei, Rolf Habben Jansen, zuversichtlich auf die weitere Entwicklung der angeschlagenen Branche.

Viele Unternehmen hätten inzwischen eingesehen, "dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann - immer nur investieren, aber nie wirklich Geld verdienen", sagte er dem "Manager Magazin".

Der verschärfte Preiskampf hatte Hapag-Lloyd im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gedrückt. In den Monaten April bis Juli fuhr das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Verlust von 99 Millionen Euro ein. Seit Jahresbeginn hat die Reederei damit ein Netto-Minus von 142 Millionen Euro verbucht. Auf der Hauptversammlung am Freitag sollen die Aktionäre einer Kapitalerhöhung von 400 Millionen Euro zustimmen.

Positiv wertete Habben Jansen den zuletzt starken Rückgang der Schiffsbestellungen. Zudem würden unwirtschaftliche Schiffe zunehmend verschrottet. Die Reederei-Branche ist derzeit von zahlreichen Übernahmen geprägt - dies werde den Markt auch entlasten, schätzte der Manager. Hapag-Lloyd etwa beschloss eine Fusion mit dem arabischen Anbieter UASC.

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