Hafen von Piräus geht an chinesischen Reederei-Konzern

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Der Verkauf des Hafens im Piräus gehört zu den Privatisierungsmaßnahmen, die mit zwischen Athen und den internationalen Geldgebern vereinbart wurden. Foto: George Christakis

Athen (dpa) - Der chinesische Reederei-Konzern COSCO übernimmt die Mehrheit des Hafens im griechischen Piräus.

Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten am Freitag der Chef des chinesischen Unternehmens, Xu Lirong, und Regierungsvertreter in Anwesenheit von Ministerpräsident Alexis Tsipras, wie Griechenlands Staatsfernsehen ERT berichtete. "Die Seidenstraße wird damit kürzer", zitierte das Staatsfernsehen Tsipras.

Das wirtschaftlich stark angeschlagene Griechenland erhält für den Anteil von 67 Prozent nach Angaben des Privatisierungsfonds Taiped 368,5 Millionen Euro. Zudem verpflichte sich COSCO zu Investitionen von 350 Millionen Euro im Hafen von Piräus. Damit ist eine weitere Privatisierung unter Dach und Dach.

Allerdings sei das angestrebte Ziel Athens, insgesamt 50 Milliarden Euro durch Verkäufe staatlicher Beteiligungen zu erzielen, noch in weiter Ferne, berichtete die griechische Presse. Bislang seien so nicht mehr als drei Milliarden Euro in die Staatskasse geflossen.

Privatisierungsfonds

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