Attacke in zwei Wellen

Hacker greifen Daten von Unicredit-Bankkunden ab

+
Die Attacke auf die Unicredit hat nach Mitteilung der Bank in zwei Wellen stattgefunden: Im September und Oktober vergangenen Jahres sowie im Juni und Juli dieses Jahres. Foto: Mattia Sedda

Mailand (dpa) - Die italienische Großbank Unicredit ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Die Angreifer hätten über einen Dienstleister Zugang zu bestimmten Daten im Zusammenhang mit Krediten erhalten, erklärte das Geldhaus in Mailand.

Rund 400 000 Kunden in Italien dürften betroffen sein. Demnach könnten persönliche Angaben sowie Kontonummern gestohlen worden sein. Passwörter, die einen Zugriff auf Kundenaccounts oder Transaktionen erlaubten, seien indes nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es weiter.

Unternehmen werden immer wieder Ziel von Hackerangriffen. Die Attacke auf die Unicredit hat nach Mitteilung der Bank in zwei Wellen stattgefunden: Im September und Oktober vergangenen Jahres sowie im Juni und Juli dieses Jahres. Die Bank erklärte, eine eigene Untersuchung gestartet sowie die Behörden informiert zu haben. Von Angriffen auf Kundendaten in anderen Ländern war nicht die Rede. Zur Unicredit-Gruppe gehört auch die deutsche HypoVereinsbank (HVB).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Matchball verwandelt: Deutschland erreicht Halbfinale

Matchball verwandelt: Deutschland erreicht Halbfinale

Im öffentlichen Dienst drohen Warnstreiks

Im öffentlichen Dienst drohen Warnstreiks

Der Modezirkus von Dior

Der Modezirkus von Dior

Der Modezirkus von Dior

Der Modezirkus von Dior

Meistgelesene Artikel

Kaufland: Revolution bei Obst und Gemüse

Kaufland: Revolution bei Obst und Gemüse

Rückruf ausgeweitet: Hersteller ruft Produkt zurück, das viele in der Küche haben

Rückruf ausgeweitet: Hersteller ruft Produkt zurück, das viele in der Küche haben

Rückruf einer Mundspülung: Anwendung kann schlimme Folgen haben

Rückruf einer Mundspülung: Anwendung kann schlimme Folgen haben

Frankreich fordert Nachfolge für Renault-Manager Ghosn

Frankreich fordert Nachfolge für Renault-Manager Ghosn

Kommentare