Guttenberg fordert  tragfähiges Opel-Konzept von Fiat

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Wirtschaftsminster Guttenberg: “Auf finanzielle Abenteuer zulasten des Steuerzahlers dürfen wir uns nicht einlassen.“

Frankfurt/Main - Vor dem Treffen mit Fiat-Chef Sergio Marchionne hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ein langfristig tragfähiges Konzept als Voraussetzung für eine Übernahme von Opel gefordert.

“Auf finanzielle Abenteuer zulasten des Steuerzahlers dürfen wir uns nicht einlassen“, sagte der CSU-Politiker der “Bild am Sonntag“. Das Konzept müsse klar machen, dass die Opel-Standorte in Europa, die erhalten werden sollten, tatsächlich auch langfristig gesichert seien.

Eine staatliche Beteiligung an Opel lehnte der Minister erneut ab: “Es kann höchstens um eine zeitliche begrenzte Verbürgung von Darlehen gehen.“ Guttenberg und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wollen sich am (morgigen) Montag in Berlin mit Marchionne treffen.

Laut “Süddeutscher Zeitung“ will der Fiat-Chef ein grobes Konzept vorstellen, wonach alle deutschen Standorte von Opel erhalten bleiben, allerdings nicht alle in der bisherigen Größe. Marchionne wolle einen globalen Autokonzern schaffen, der mindestens fünf Millionen Fahrzeuge herstelle. Dazu benötige er neben Chrysler noch Opel.

AP

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