Zu wenige Check-in-Schalter

Nächste Panne bei Berliner Flughafen

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Die Pannenserie beim Hauptstadtflughafen BER nimmt einfach kein Ende.

Potsdam/Berlin - Der von einer Pannenserie begleitete künftige Hauptstadtflughafen in Berlin wird einem Gutachten zufolge das erwartete Passagieraufkommen nicht bewältigen können.

Das geht nach einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ aus einer Expertise hervor, die die CDU-Fraktion des Brandenburger Landtages bei einem Flughafenexperten in Auftrag gegeben hat. So seien statt der geplanten 120 Check-in-Schalter eigentlich 224 notwendig. Zudem gebe es „erhebliche Engpässe in der Gepäckabfertigung und der Gepäckverladung“.

Eine ordnungsgemäße Passagierabfertigung sei „nicht möglich“, heißt es in dem Gutachten weiter. Die brandenburgische CDU-Landtagsfraktion wollte das Gutachten am Nachmittag in Potsdam vorstellen. Auch der Flughafenexperte Dieter Faulenbach da Costa, der es erstellt hat, sollte dabei sein. Er wie auch die brandenburgische CDU-Oppositionsfraktion hatten zuvor das Flughafenprojekt immer wieder massiv kritisiert. Ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Potsdam sagte, man solle nun nicht versuchen, die Arbeit am Flughafen mit einer „Skandalisierung“ zu behindern.

Flughäfen in Deutschland

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Die Hinweise auf mögliche Probleme mit den Check-in-Schaltern sind nicht neu. Ein früherer Probebetrieb mit Komparsen hatte gezeigt, dass sich zu Spitzenzeiten längere Warteschlangen bilden können.

Nach Darstellung des Betreibers sind allerdings keine Engpässe bei der Passagierabfertigung zu erwarten. „Die Sorge, der Flughafen könnte zu klein sein, ist unbegründet“, erklärte die Flughafengesellschaft am Dienstag. Der Airport, der nach dreimaliger Verschiebung am 27. Oktober 2013 in Betrieb gehen soll, sei in allen Bereichen auf eine Startkapazität von 27 Millionen Fluggästen im Jahr ausgelegt.

dpa

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