Höhere Lkw-Maut bedroht 100.000 Jobs

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Der Groß- und Außenhandelsverband BGA hofft nach der Bundestagswahl im September auf Aufwind.

Berlin - Die Erhöhung der Lkw-Maut anfang des Jahres könnte bis zu 100.000 Arbeitsplätze im Transportgewerbe kosten. Das geht aus einer Berechnung des Groß- und Außenhandelsverbands hervor.  

Der Groß- und Außenhandelsverband BGA hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und die Erhöhung der Lkw-Maut kritisiert. Die Erhöhung in den verschiedenen Schadstoffgruppen zwischen 40 und 90 Prozent ausgerechnet Anfang des Jahres “inmitten der aufziehenden Wirtschaftskrise“ sei ein schwerwiegender Fehler gewesen, sagte der Vorsitzende des BGA-Verkehrsausschusses, Gerhard Riemann, am Dienstag in Berlin. Er rechne wegen dieser Fehlentscheidung mit einer Pleitewelle von rund 10.000 Unternehmen im Transportgewerbe und dem Verlust von 80.0000 bis 100.000 Arbeitsplätzen.

Riemann äußerte einem Redemanuskript zufolge die Hoffnung, dass es nach der Bundestagswahl im September “nach vier verlorenen Jahren (...) einen neuen, engagierten und mutigen Verkehrsminister oder eine Verkehrsministerin“ geben werde. Dieser oder diese sollte das Ressort “aufgrund von Fachkenntnis oder Kompetenz“ führen und der deutschen Logistik eine klare Perspektive geben.

dpa

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