Griechenland und Spanien erhöhen Mehrwertsteuer

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Streiks und Ausschreitungen in Griechenland: Im Kampf gegen die Staatsschulden wird von Athen - wie auch von Madrid - die Mehrwertsteuer erhöht.

Athen/Madrid - Griechenland und Spanien haben im Kampf gegen hohen Staatsschulden ihre Verbrauchssteuern erhöht. Die Griechen müssen seit 1. Juli einen Steuersatz von 23 Prozent berappen.

Die im Rahmen der Sparbemühungen Athens angekündigte Mehrwertsteuererhöhung von 21 auf 23 Prozent trat am Donnerstag in Kraft. Madrid erhöhte die Mehrwertsteuer in Spanien von 16 auf 18 Prozent. In Griechenland war erst im März der Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent angehoben worden.

Der harte Sparkurs wurde Athen von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auferlegt, die Griechenland im Mai mit einem Rettungspaket in Höhe von 110 Milliarden Euro vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrten. Manche Experten fürchten allerdings, der Anstieg von Abgaben für Güter wie Kraftstoff, Kleidung und Autos könne sich negativ auf das Konsumverhalten von Verbrauchern auswirken und das Wirtschaftswachstum bremsen.

Unterdessen ist es der spanische Regierung am Donnerstag gelungen Staatsanleihen im Umfang von 3,5 Milliarden Euro zu platzieren - trotz düsterer Prognosen der Ratingagentur Moody's. Die Anleihe war um das 1,7-fache überzeichnet, wie das Finanzministerium mitteilte. Ende## DAPD/341,rd/oe/bs

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