Griechen: Ausschreitungen vor dem Parlament

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Die Beamten setzten Tränengas ein, um die Randalierer auseinander zu treiben.

Athen - Es sollte eine friedliche Demonstration gegen das Sparprogramm werden, doch dann flogen die ersten Steine. Vor dem Parlament in Athen kam es zu Ausschreitungen.

Aufgebrachte arbeitslose Lehrer haben sich am Dienstag in Athen nach einer zunächst friedlichen Demonstration gegen das Sparprogramm der Regierung Ausschreitungen mit der Polizei geliefert. Rund 100 Lehrer versuchten Absperrungen zu durchbrechen und bis zum Eingang des Parlamentsgebäudes vorzudringen. Sie bewarfen die Polizei mit Flaschen und Steinen. Die Beamten setzten Tränengas ein, um die Randalierer auseinander zu treiben, wie Augenzeugen berichteten.

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Die Lage beruhigte sich aber wieder relativ rasch. Aus Protest gegen das rigorose Sparpaket zur Rettung des Landes vor dem Bankrott gab es am Dienstag vielerorts Streiks. Viele Staatsbedienstete legten die Arbeit nieder: Ministerien, Steuerämter und alle anderen Behörden waren deswegen unterbesetzt. Viele Schulen blieben geschlossen. Die Regierung in Athen muss in den nächsten drei Jahren 30 Milliarden Euro sparen, um das Land mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union (EU) vor der Pleite zu retten. Die EU und der IWF wollen den Griechen mit 110 Milliarden unter die Arme greifen. Eine der Maßnahmen ist ein Einstellungsstopp im staatlichen Bereich für mindestens drei Jahre. “Die Bürger haben Angst“, titelte die konservative Zeitung “Kathimerini“ am Dienstag.

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