Flüchtlingskrise verunsichert deutsche Verbraucher

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Die niedrige Arbeitslosigkeit, deutliche Lohnzuwächse und eine geringe Inflation bieten in Deutschland insgesamt gute Rahmenbedingungen. Foto: Bodo Marks/Archiv

Nürnberg (dpa) - Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat zum zweiten Mal in Folge einen Dämpfer erlitten. Konsumforscher führen das auch auf den weitgehend unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen sowie die Krisenherde im Nahen Osten zurück.

Der Konsumklimaindex sank von 9,9 Punkten im Vormonat auf aktuell 9,6 Punkte. Da die Verbraucher auch mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung nicht mehr so optimistisch seien wie noch vor einigen Monaten, zögerten sie etwas mit größeren Anschaffungen, berichtete das Marktforschungsunternehmen GfK am Donnerstag.

Die Konsumforscher sehen die Gründe für die moderate Abkühlung der Stimmung in erster Linie in Gefahren von Außen. Die Rahmenbedingungen Einkommen, Arbeit und Inflation in Deutschland seien nach wie vor exzellent. Wirtschaftlich schwächelnde Schwellenländer wie China sendeten allerdings kein gutes Signal an die deutsche Export-Wirtschaft. Auch wegen des Flüchtlingszustroms nähmen bei den Bürgern offenbar die Zweifel hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung zu.

Trotz des wiederholten Dämpfers könne aber nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Nach wie vor bewege sich der Indikator auf einem hohen Niveau. Für den Index befragt die GfK monatlich 2000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher.

Pressemitteilungen der GfK

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