Autozulieferer

Gerücht über Aufspaltung treibt Conti-Aktie hoch

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Hintergrund des steigenden Conti-Aktienkurses sind Berichte, wonach der Dax-Konzern derzeit seine Aufspaltung prüfe. Foto: Julian Stratenschulte

Hannover (dpa) - Die Aktie des Reifenherstellers und Autozulieferers Continental hat nach Gerüchten über eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens einen Rekordstand erreicht. Am frühen Dienstagnachmittag stieg die Conti-Aktie auf 257,40 Euro.

Hintergrund sind Berichte, wonach der Dax-Konzern derzeit seine Aufspaltung prüfe, es seien bereits Berater hinzugezogen worden. Ein Continental-Sprecher sagte, zu Spekulationen und Gerüchten werde es keinen Kommentar geben.

Spekuliert wird über den Aufbau einer Dachgesellschaft und eine separate Börsennotierung der profitableren Sparten. Die Ertragsperle bei Conti ist die Reifensparte - trotz schwankender Rohmaterialpreise. Vom Umsatz her ist das restliche Autozuliefergeschäft allerdings größer.

Vor etwa einem Jahr hatte der Conti-Konzern beschlossen, das Geschäft mit den Antriebssträngen nicht - wie die Wettbewerber Delphi und Autoliv - abzuspalten, sondern im Konzern zu behalten. Mit dem Aufkommen von Elektromotoren gerät das Geschäft mit herkömmlichen Antriebssträngen absehbar unter Druck. Continental setzt aber darauf, dass die Verbrennungsmotoren noch lange Geld ins Haus bringen.

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