Geringe Katastrophenschäden halten Hannover Rück auf Kurs

+
Hauptsitz des Rückversicherers Hannover Rück in Hannover. Insgesamt sind die Katastrophenschäden im ersten Quartal im vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Foto: Daniel Reinhardt

Hannover (dpa) - Geringe Katastrophenschäden haben der Rückversicherung Hannover Rück im ersten Quartal über schwächere Anlagegeschäfte hinweg geholfen.

Unter dem Strich stand zum Jahresstart ein Gewinn von 271 Millionen Euro, drei Prozent weniger als vor einem Jahr, wie der im MDax notierte Konzern in Hannover mitteilte. Allerdings hatte der weltweit drittgrößte Rückversicherer vor einem Jahr von einer Sonderzahlung aus einem geplatzten Vertrag und besonders hohen Kapitalerträgen profitiert.

Bei Naturkatastrophen und von Menschen angerichteten Großschäden kam die Hannover Rück in den ersten drei Monaten glimpflich davon. Mit 55,5 Millionen Euro fiel die Belastung noch geringer aus als ein Jahr zuvor, der Großteil des Großschaden-Budgets blieb ungenutzt. Größter Schaden für die Hannover Rück war ein Erdbeben in Taiwan. Vorstandschef Ulrich Wallin sieht das Unternehmen auf Kurs zu dem geplanten Jahresgewinn von mindestens 950 Millionen Euro.

Mehr zum Thema:

Bilder: Gladbach scheitert nach Elfer-Krimi an Frankfurt

Bilder: Gladbach scheitert nach Elfer-Krimi an Frankfurt

Frankfurt im Pokalfinale - Sieg im Elfmeter-Drama

Frankfurt im Pokalfinale - Sieg im Elfmeter-Drama

Netanjahu sagt Treffen mit Gabriel ab

Netanjahu sagt Treffen mit Gabriel ab

Plattdeutscher Lesewettbewerb: Dezernatsentscheid in Verden

Plattdeutscher Lesewettbewerb: Dezernatsentscheid in Verden

Meistgelesene Artikel

Deutsche Telekom will Kundenservice massiv verbessern

Deutsche Telekom will Kundenservice massiv verbessern

Tesla einigt sich mit früherem „Autopilot“-Chefentwickler

Tesla einigt sich mit früherem „Autopilot“-Chefentwickler

Forscher: Nach fünf Jahren hat wohl jeder zweite Flüchtling Arbeit

Forscher: Nach fünf Jahren hat wohl jeder zweite Flüchtling Arbeit

Der Fachkräftemangel - Mythos oder Gefahr?

Der Fachkräftemangel - Mythos oder Gefahr?

Kommentare