Gefahr durch Schimmel auf dem Spargel

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Bis zum Ende der Saison am 24. Juni werden die Deutschen etwa 82.000 Tonnen Spargel essen. Das macht rund 1,2 Kilogramm für jeden.

München - Schimmel auf dem Spargel: Falsche Verpackungen können bei Spargel das Wachstum von Schimmel und Krankheitserregern fördern. Betroffen sind verpackte Produkte aus dem Supermarkt.

Das ergab eine Untersuchung des Bayerischen Fernsehens (BR) zusammen mit wissenschaftlichen Instituten. Bei Stichproben in verschiedenen bekannten Lebensmittel-Discountern entdeckten die Tester in allen Fällen Schimmelpilze. Bei zwei Spargel-Proben war der Befall gering, in drei Fällen massiv.

Die entdeckten Schimmelpilze könnten im Extremfall gesundheitliche Schäden hervorrufen, zum Beispiel Allergien oder sogar Organschäden, heißt es in dem Bericht der BR-Sendung “Geld und Leben“, der am Montagabend ausgestrahlt wird. Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung sehe als einen Grund für den Befall vor allem falsche Verpackungen, die Schimmel und Krankheitserreger fördern. Die derzeit verwendeten Banderolen müssten durch spezielle Folien mit kleinen Luftlöchern ersetzt werden, ähnlich wie bei Wurst- und Fleischprodukten.

Beim Fraunhofer-Institut und dem Bayerischen Landesamt für Lebensmittelsicherheit war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

dpa

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