Gabriel wirbt in Havanna für Made in Germany

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Oldtimer in Havanna: Mit Sigmar Gabriel besucht zum ersten Mal seit 15 Jahren ein deutscher Wirtschaftsminister Kuba. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Havanna (dpa) - Das sozialistische Kuba öffnet behutsam seine Wirtschaft für ausländische Investoren - davon wollen auch deutsche Unternehmen profitieren.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat nun 60 Manager mit auf die Karibikinsel genommen. Offiziell beginnt der Besuch des Vizekanzlers heute in der Hauptstadt Havanna - es ist der erste eines deutschen Wirtschaftsministers seit 15 Jahren.

Auf dem Programm des SPD-Chefs stehen die Eröffnung eines deutsch-kubanischen Unternehmertreffs sowie mehrere Gespräche mit kubanischen Regierungsmitgliedern, darunter Vizepräsident Miguel Díaz-Canel. Auch der neue Containerhafen Mariel soll besichtigt werden.

Gabriel will sich zudem mit dem Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime Ortega, austauschen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die fehlende Meinungsfreiheit in dem Inselstaat, der nach jahrzehntelanger Abschottung vorsichtige Reformen eingeleitet hat und seine Wirtschaft mit Hilfe des Westens modernisieren will. 

Bundesregierung zu Kuba

Kubanisches Außenministerium

Wirtschaftsdaten zu Kuba

Amnesty International zu Kuba

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