Handelskonflikt vermeiden

Gabriel in "größter Sorge" über US-Strafzölle

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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sorgt sich um die handelspolitische Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) fordert eine entschlossene Antwort der EU auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte.

"Daran sollte in Washington kein Zweifel bestehen", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der "Welt". Deutsche und europäische Unternehmen betrieben kein Dumping. Die EU hat bereits Gegenmaßnahmen angekündigt.

Er sehe die Entwicklung mit "größter Sorge", so Gabriel. "Ein solcher weltweiter US-Rundumschlag würde gerade unsere Exporte und Arbeitsplätze mit am stärksten betreffen." Es seien Tausende Arbeitsplätze in Europa gefährdet. Die Begründung der USA mit nationalen Sicherheitsinteressen sei "insbesondere gegenüber EU- und Nato-Partnern überhaupt nicht nachvollziehbar".

"Diese drohende schwere handelspolitische Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa ist weder im Interesse Europas noch der USA", erklärte Gabriel. Wenn zwei sich stritten, profitiere der Dritte. "Deshalb hoffe ich, dass ‎Präsident Trump seine Ankündigung noch einmal überdenkt. Wir müssen alles dafür tun, einen internationalen Handelskonflikt zu vermeiden."

Bericht der "Welt"

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