UBS - Frisches Kapital für Schweizer Großbank

+
Die Schweizer Großbank UBS schreibt auch im zweiten Quartal rote Zahlen.

Zürich  - Die Schweizer Großbank UBS schreibt auch im zweiten Quartal rote Zahlen und beschafft sich frisches Eigenkapital in Höhe von 3,8 Milliarden Franken.

Wie die Bank am frühen Freitagmorgen mitteilte, seien insgesamt rund 293 Millionen Aktien bei wenigen institutionellen Großinvestoren platziert worden. Namen nannte die UBS nicht. Der Platzierungspreis der Aktien betrage 13 Franken. Der Schlusskurs der Schweizer Börse vom Donnerstag belief sich auf 13,97 Franken.

Nach dem Abzug der mit der Platzierung verbundenen Kosten werde damit frisches Eigenkapital im Umfang von 3,8 Milliarden Franken (rund 2,5 Mrd Euro) beschafft, schrieb die UBS weiter. Die UBS ergreife diese Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt, um die gegenwärtig günstigen Marktchancen zu nutzen.

Die Bank rechnet im zweiten Quartal erneut mit roten Zahlen. Sie gab jedoch den Umfang des geschätzten Nettoverlustes nicht an. Das voraussichtliche operative Ergebnis stelle gegenüber dem ersten Quartal aber eine Verbesserung dar. Die Bekanntgabe des Ergebnisses der UBS für das zweite Quartal sei am 4. August vorgesehen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare