Studie zum Frauentag

Frauen in Führungspositionen: Gesundheitswesen vorn

+
Am stärksten vertreten sind Frauen in den Führungspositionen des Gesundheitswesens mit einem Anteil von 36,5 Prozent. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr leicht von 21,4 auf 22,6 Prozent erhöht.

Das ergab eine zum Frauentag veröffentlichte Datenbank-Auswertung der Wirtschaftsauskunftei CRIFBürgel von 2,3 Millionen Führungspositionen bei mehr als einer Million Unternehmen.

Dabei ergeben sich je nach Branche deutliche Unterschiede. Am stärksten vertreten sind Frauen in den Führungspositionen des Gesundheitswesens mit einem Anteil von 36,5 Prozent.

Auch im Handel (25,9 Prozent) und im Verlagswesen (24,9 Prozent) finden sich überdurchschnittlich viele Frauen in den Führungsetagen. Nur wenige Frauen nehmen dagegen Chefpositionen im Maschinenbau (10,8 Prozent), im Baugewerbe (11,1 Prozent) oder in der Energieversorgung (11,8 Prozent) ein.

Bei der regionalen Verteilung liegen die ostdeutschen Bundesländer und Berlin an der Spitze der Frauenanteile, von Brandenburg (28,3 Prozent) bis Thüringen (23,9 Prozent). Das Schlusslicht bilden die wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesländer Baden-Württemberg (18,8 Prozent) und Bayern (19,6 Prozent).

Das könnte Sie auch interessieren

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das Werder-Donnerstagstraining

Das Werder-Donnerstagstraining

Meistgelesene Artikel

Neuerung an der Kasse: Das wird viele Lidl-Kunden freuen

Neuerung an der Kasse: Das wird viele Lidl-Kunden freuen

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.