Forbes-Liste: "Mr Facebook" ist der Senkrechtstarter

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Senkrechtstarter des Jahres ist Mark Zuckerberg von Facebook auf Platz 35.

New York - Software, Finanzspekulationen und Einzelhandel: Amerikas Superreiche haben in diesem Jahr gute Geschäfte gemacht und ihre Konten kräftig gefüllt. Der Senkrechtstarter ist "Mr Facebook".

Auffällig dabei ist, dass sich in der vom US-Magazin Forbes herausgebrachten Liste der 400 reichsten Amerikaner viele Unternehmer finden, die ihr Geld im Internet gemacht haben. Allein die zehn Wohlhabendsten des Landes besitzen laut der am Donnerstag veröffentlichten Forbes-Liste zusammen 270,8 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr, mitten in der schlimmsten Rezession der Nachkriegszeit, waren es 245,9 Milliarden Dollar.

Senkrechtstarter des Jahres ist Mark Zuckerberg von Facebook auf Platz 35. Auf Platz eins steht wie eh und je Microsoft-Gründer Bill Gates mit 54 Milliarden Dollar, gefolgt von seinem Freund Warren Buffett. Die Investorenlegende kommt auf 45 Milliarden Dollar. Buffett ist Chef und Großaktionär von Berkshire-Hathaway, einem Konglomerat mit rund 80 Tochterfirmen und Beteiligungen an einer ganzen Reihe von Großkonzernen. Auf Rang drei gehalten hat sich der Gründer und Chef des Unternehmenssoftware-Spezialisten Oracle, Larry Ellison. Er ist 27 Milliarden Dollar schwer. Zuckerberg wird auf 6,9 Milliarden Dollar geschätzt. Seit Monaten wird über einen Börsengang des sozialen Netzwerks spekuliert. Erst dann würde Zuckerberg Geld sehen.

Der Senkrechtstarter hat sogar Apple-Chef Steve Jobs mit seinen 6,1 Milliarden Dollar und Medienmogul Rupert Murdoch mit 6,2 Milliarden Dollar überholt. Die wahren Superreichen sind aber die Nachfahren des Walmart-Gründers Sam Walton. Auf mehrere Köpfe verteilt kommt die Supermarkt-Dynastie, die die Vereinigten Staaten mit ihren Riesenläden überzogen hat, auf insgesamt 89,1 Milliarden Dollar. Weltweit gilt der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim als der reichste Mensch. Er liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bill Gates. Reichster Deutscher ist Aldi-Gründer Karl Albrecht mit - laut Forbes - 23,5 Milliarden Dollar. Sein Bruder Theo Albrecht war Ende Juli gestorben.

dpa

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