Hauptstadtflughafen

BER-Debakel: Mehdorn tauscht Berater aus

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Berlin - Neue Hindernisse im BER-Debakel: Hartmut Mehdorn, der Chef des Hauptstadtflughafens, muss mehrere nicht ordnungsgemäß beschäftigte Berater des Projekts auswechseln.

Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, stößt bei seinen Plänen für einen kleinen Testbetrieb in einem Seitenflügel des Neubaus nach einem Zeitungsbericht auf weitere Hindernisse. Mehdorn müsse mehrere externe Berater für das Projekt austauschen, weil er sie ohne die notwendige Ausschreibung beschäftigt hat. Das berichtete die „Bild“-Zeitung (Freitag). Flughafensprecher Ralf Kunkel bestätigte den Abgang der Berater von Price Waterhouse Coopers (PWC). Zur Begründung sagte er aber, der Flughafen wolle weniger mit externen Beratern arbeiten und stattdessen Sachverstand im Unternehmen aufbauen. PWC habe gute Arbeit geleistet.

Der Vorsitzende des Flughafen-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Martin Delius (Piratenpartei), sagte, Mehdorn habe sein eigenes absurdes Projekt kaputt gemacht. Für den für nächstes Jahr angestrebten Teilbetrieb im Nordpier fehlt noch die Genehmigung des nötigen Umbaus.

dpa

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