1,2 Prozent mehr als im Vorquartal

Wirtschaftswachstum dank starker Exporte

Berlin - Das Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent im zweiten Quartal geht im Wesentlichen auf die Exporte zurück.

Die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen legten gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Importe dagegen seien um 0,1 Prozent zurückgegangen. Der Exportüberschuss habe damit den größten Impuls zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beigetragen - rechnerisch 0,6 Prozentpunkte.

"Gemischte Signale" seien hingegen aus dem Inland gekommen, erläuterten die Statistiker. Die privaten Haushalte hätten zwar ihre Konsumausgaben "geringfügig" um 0,2 Prozent gesteigert und die staatlichen Konsumausgaben hätten um 0,6 Prozent zugelegt. Doch die Investitionen gingen den Angaben zufolge im Vergleich zum ersten Quartal zurück. In Ausrüstungen flossen 2,4 Prozent weniger Geld, bei Bauten betrug das Minus 1,6 Prozent.

Zugleich wurden den Angaben zufolge Vorräte leicht abgebaut, und zwar um 0,1 Prozent. Insgesamt hätten somit die Vorgänge im Inland das BIP-Wachstum um 0,2 Prozentpunkte gedrückt.

Das Plus von insgesamt 0,4 Prozent im zweiten Quartal hatte das Statistische Bundesamt bereits am 12. August bekanntgegeben. Am Mittwoch veröffentlichte es nun ausführliche Zahlen.

AFP

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