Ex-Vorstand der BayernLB will Entschädigung

München - Im Streit mit der BayernLB lässt Ex-Vorstand Dieter Burgmer nicht locker. Der geschasste Manager hat bereits in zwei Verfahren die Fortzahlung seiner hohen Vergütung erstritten.

 Nun soll die Landesbank wegen der entgangenen Privatnutzung seines Dienstwagens, ein Mercedes S-Klasse, zahlen: es geht um die Summe von 20 140 Euro. Eine Entscheidung will das Oberlandesgericht München am 17. Januar verkünden.

Ums Geld gehe es ihm nicht, versicherte Burgmer. Sondern vielmehr ums Prinzip. Er fühle sich von seinem früheren Dienstherrn “mies behandelt“, sagte er am Rande der Verhandlung. Was nach Abzug aller Kosten übrig bleibe, versprach er, “bekommt die Unicef“.

Das Landgericht München I hatte Burgmers Klage zuvor abgewiesen. Beim Oberlandesgericht scheint der 51-Jährige bessere Karten zu haben, wie sich in der mündlichen Verhandlung andeutete. Der Manager saß seit 2001 im Vorstand der Landesbank. Im Juni 2007 war sein Dienstvertrag nach einem Verlust von 44,6 Millionen Euro bei einem Geschäft mit dem Chemiekonzern Altana fristlos gekündigt worden.

Ab März 2009 zahlte die Bayern-LB noch Grundgehalt und eine feste Zulage, nicht aber den geldwerten Vorteil für die Privatnutzung des zurückgegebenen Dienstwagens. Ihn forderte Burgmer jetzt ein.

dpa

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