Preisdruck bremst Gewinne

Evonik profitiert von US-Zukauf

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Evonik beschäftigt gut 35 000 Menschen und steht vor einem Führungswechsel: Foto: Henning Kaiser

Essen (dpa) - Niedrigere Preise für Tierfuttereiweiß auf dem Weltmarkt drücken weiter die Gewinne des Spezialchemiekonzerns Evonik.

Das Essener Unternehmen profitierte im ersten Quartal aber erstmals von dem rund 3,5 Milliarden teuren Zukauf eines Geschäftsbereichs des US-Konkurrenten Air Products im vergangenen Jahr.

Insgesamt legte der Quartalsumsatz auch dank der Übernahme um 19 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro zu, wie Evonik am Freitag in Essen mitteilte. Das Konzernergebnis gab um ein Drittel auf 160 Millionen Euro nach. Für das Gesamtjahr hält Evonik an der Prognose fest, Umsatz und Gewinn zu steigern.

Der MDax-Konzern beschäftigt gut 35 000 Menschen und steht vor einem Führungswechsel: Nach der Hauptversammlung am 23. Mai übernimmt der bisherige Vize Christian Kullmann das Ruder im Vorstand. Evonik gehört mehrheitlich der deutschen Steinkohlestiftung RAG. Diese muss aus ihren Einnahmen die Folgekosten des Steinkohlebergbaus finanzieren.

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