Schuldenkrise

Euro-Finanzminister bescheinigen Athen solide Fortschritte

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Die griechische Flagge zwischen zwei Europafahnen. Foto: Michael Kappeler

Tallinn (dpa) - Die Euro-Finanzminister haben dem hoch verschuldeten Griechenland ordentliche Fortschritte bei der Umsetzung des Spar- und Reformprogramms attestiert.

"Die Tatsache, dass die EU-Kommission vorgeschlagen hat, Griechenland aus dem Verfahren zur übermäßigen Verschuldung zu entlassen, ist ein Zeichen, wie weit das Land schon gekommen ist", sagte der niederländische Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Freitag nach einem Treffen mit seinen Euro-Amtskollegen in Tallinn. Über den Vorschlag solle Ende des Monats unter den EU-Staaten befunden werden.

Die internationalen Geldgeber aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), Europäischem Stabilitätsmechanismus (ESM) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatten sich zuletzt im Sommer darauf verständigt, weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem laufenden Hilfsprogramm für Griechenland freizugeben. Bis zu 86 Milliarden Euro sind hier insgesamt verfügbar. Experten gehen jedoch davon aus, dass das Land nicht die gesamte Summe brauchen wird. Das Programm endet im August 2018.

Derzeit läuft in diesem Programm die sogenannte dritte Überprüfung, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Dabei geht es unter anderem um die Verschlankung des öffentlichen Sektors.

Programm der Eurogruppe

Ergebnisse des Eurogruppentreffens 15.9.2017

Mitteilung ESM zu Schuldentilgungserleichterungen (23.1.2017)

EU-Rat zu griechischen Finanzhilfen

Eurogruppen-Statement zu Griechenland Mai 2016

Schulden-Tragfähigkeitsanalyse der EU-Kommission (Juli 2015)

Ergebnis Eurogruppe 26.1.2017

ESM zum griechischen Hilfsprogramm

Vorschlag der EU-Kommission zum Defizitverfahren Griechenlands (12. Juli 2017)

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