Tests werden verlängert

EU prüft Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarprodukte

+
Kurz vor dem Auslaufen hat die EU eine Überprüfung der Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarpaneele und -zellen angekündigt. Die Zollregelung wäre eigentlich am Montag ausgelaufen, wird nun aber verlängert. Foto: Marijan Murat/Archiv

Brüssel - Kurz vor ihrem Auslaufen hat die Europäische Union eine Überprüfung der Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarpaneele und -zellen angekündigt. Die Zollregelung wäre ursprünglich am Montag ausgelaufen, wird nun aber durch die Überprüfung um bis zu 15 Monate verlängert.

Die durch die EU-Kommission durchgeführte Überprüfung muss laut einer Mitteilung des EU-Amtsblattes vom Samstag bis März 2017 abgeschlossen sein.

Die EU hatte 2013 nach einer langen Auseinandersetzung mit China Mindestpreise und für den Fall des Verstoßes Strafzölle vereinbart. Sie sollen die angeschlagene europäische Solarindustrie gegen die deutlich preiswertere chinesische Konkurrenz schützen. China ist der weltgrößte Hersteller von Solarprodukten.

Der europäische Solar-Branchenverband EU ProSun hatte die Überprüfung im September gefordert. Die Maßnahmen müssten aufrechterhalten werden, solange chinesische Hersteller sich nicht an grundlegende internationale Handels- und Wettbewerbsregeln hielten, sagte ProSun-Chef Milan Nitzschke.

Eine weitere Untersuchung soll klären, ob bei den Zöllen ein Unterschied zwischen Solarpaneelen und den einzelnen Solarzellen gemacht werden soll.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

Kommentare