EU-Minister wollen Steuer-Schlupflöcher schließen

+
Bundesfinanzminister mit einigen seiner EU-Amtskollegen bei einem früheren Treffen in Brüssel. Foto: Thierry Monasse

Luxemburg (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist zuversichtlich, mit seinen 27 EU-Amtskollegen den Kampf gegen die Steuervermeidung großer Konzerne weiter vorantreiben zu können. "Ich hoffe, dass wir das Steuerpaket (...) heute abschließen können", sagte der CDU-Politiker in Luxemburg.

Bei dem EU-Gesetz geht es darum, dass in mehreren Ländern tätige Konzerne ihre Steuern dort zahlen, wo Gewinne anfallen. Die EU-Kommission hatte Anfang des Jahres eine Initiative gegen Steuervermeidung vorlegt - öffentlichen Kassen in der EU entgehen deswegen 50 bis 70 Milliarden Euro im Jahr.

Der niederländische Ressortchef Jeroen Dijsselbloem, der die Verhandlungen leitet, zeigte sich skeptisch. "Ich verhandele immer noch hinter den Kulissen mit einigen Ländern, um eine Vereinbarung zu erreichen. Ich kann keine Versprechungen machen." Die Steuerpolitik der EU gilt als Minenfeld, denn für Beschlüsse ist Einstimmigkeit nötig.

Vorschlag der Kommission vom Januar

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

Green Circus auf dem Deichbrand Festival 2017

Green Circus auf dem Deichbrand Festival 2017

Holtebütteler Plattsnackers spielen „Chaos in’t Bestattungshuus“ 

Holtebütteler Plattsnackers spielen „Chaos in’t Bestattungshuus“ 

Meistgelesene Artikel

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest

Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Daimler bessert mehr als drei Millionen Fahrzeuge nach

Daimler bessert mehr als drei Millionen Fahrzeuge nach

Kommentare