Bayern erhält die meisten EU-Agrarsubventionen

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Bayern erhielt im vergangenen Jahr 1,57 Milliarden Euro an Agrarsubventionen.

Berlin/Hamburg - Die meisten Agrarsubventionen der EU gehen innerhalb Deutschlands nach Bayern. Die Gelder aus Brüssel werden nicht nur an Bauern gezahlt, sondern auch an Unternehmen.

Die meisten Agrarsubventionen aus Brüssel gehen innerhalb Deutschlands naturgemäß in die großen Flächenländer. Dabei stand Bayern im vergangenen Jahr mit 1,57 Milliarden Euro an der Spitze. Das ergab eine Auswertung der Empfängerdaten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung durch die Initiative Farmsubsidy.org und dpa-DataReporting vom Mittwoch. Dahinter folgen Niedersachsen mit 1,22 Milliarden Euro und Nordrhein-Westfalen mit knapp 700 Millionen Euro. Die EU zahlte 2009 mehr als 7,48 Milliarden Euro Agrarsubventionen nach Deutschland.

In den Kreis Emsland in Niedersachsen ging mit rund 88,7 Millionen Euro der höchste Betrag aller 413 Kreise und kreisfreien Städte. Auf dem zweiten Platz kommen die Kreise Nordfriesland mit 74,4 Millionen Euro und Schleswig-Flensburg mit 68,7 Millionen Euro.

Die Gelder werden nicht nur an Bauern gezahlt, sondern auch an Unternehmen. Die EU zahlt direkte Beihilfen, Exporthilfen sowie Mittel für die ländliche Entwicklung. An der Spitze der Empfänger stand im vergangenen Jahr die Molkerei Nordmilch mit rund 51 Millionen Euro EU-Subventionen. Dahinter folgen die Südzucker AG Mannheim und das Zuckerunternehmen Pfeifer und Langen aus Köln.

dpa

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