BDI erwartet 2,5 Prozent Wachstum: Japan-Krise bremst nicht

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Arbeiter an der Glasfassade des Bahnhofs von Frankfurt am Main.

Hannover - Die deutsche Industrie erwartet trotz der wirtschaftlichen Folgen der Japan-Katastrophe eine Fortsetzung des Aufschwungs.

“Das globale Umfeld ist günstig“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, am Montag zum Start der Hannover Messe. Nach einem Plus von 3,6 Prozent im vergangenen Jahr wird das Bruttoinlandsprodukt nach Schätzungen des BDI 2011 noch einmal um 2,5 Prozent zulegen.

Eine neue Rezession infolge der Japan-Krise halte er für “äußerst unwahrscheinlich“, sagte Keitel. Das Land spiele eine zentrale Rolle als weltweit vernetze Volkswirtschaft, nur drei Länder seien stärker mit der Weltwirtschaft verflochten. Für den deutschen Außenhandel sei Japan jedoch weniger wichtig. Es könne zwar indirekte Probleme wegen unterbrochener Lieferketten in Drittstaaten geben. “Wir glauben allerdings nicht, dass die Katastrophe eine durchschlagende Wirkung auf die Weltwirtschaft hat“, betonte der BDI-Chef.

dpa

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