Erneut weniger Privatinsolvenzen

+
Block mit Pfandsiegeln: Gerichtsvollzieher müssen immer seltener einen "Kuckuck" kleben. Foto: Georg-Stefan Russew

Hamburg (dpa) - Immer weniger Privatleute müssen in Deutschland den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Auch dank der weiter sinkenden Arbeitslosigkeit hat sich nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Bürgel dieser Trend auch in den ersten drei Monaten des Jahres fortgesetzt.

Demnach waren im ersten Quartal 25 649 Bundesbürger von einer Insolvenz betroffen, 3,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bürgel erwartet auch im Gesamtjahr einen Rückgang, das wäre der sechste in Folge. Aktuell werden für 2016 rund 103 000 private Insolvenzen erwartet, der niedrigste Stand seit 2005.

Mit der positiven Lage am Arbeitsmarkt gehe auch die Entwicklung bei den Privatinsolvenzen einher, berichtete Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin am Montag. "Je höher die Realeinkommen der Bürger sind, desto niedriger ist die Gefahr von Privatinsolvenzen." Die durchschnittliche Schuldenlast der Betroffenen lag bei 32 500 Euro.

Mitteilung Bürgel

Last-Minute-Sieg durch Messi: Die Bilder vom Clasico

Last-Minute-Sieg durch Messi: Die Bilder vom Clasico

Nach Wahl in Frankreich: Antifaschisten randalieren in Paris

Nach Wahl in Frankreich: Antifaschisten randalieren in Paris

Bilder: Die Wahlpartys von Macron und Le Pen

Bilder: Die Wahlpartys von Macron und Le Pen

Leester Frühlingsmarkt

Leester Frühlingsmarkt

Meistgelesene Artikel

Bundesweites Müllsystem: Grüne wollen den Gelben Sack abschaffen

Bundesweites Müllsystem: Grüne wollen den Gelben Sack abschaffen

Mit diesen Steuerprogrammen können Sie Geld sparen

Mit diesen Steuerprogrammen können Sie Geld sparen

Amazon ändert seine Rücksenderegeln

Amazon ändert seine Rücksenderegeln

Dumpinglöhne: Tesla droht Streik in Deutschland

Dumpinglöhne: Tesla droht Streik in Deutschland

Kommentare