Indien: Riesige Uran-Vorkommen entdeckt

Neu Delhi - Indische Geologen haben möglicherweise die weltweit größten Vorkommen an Uranerz entdeckt. In der Abbauregion in Tummalapalle sollen bis zu 150 000 Tonnen Uran lagern.

Dies teilte der Chef der Indischen Atombehörde Srikumar Banerjee am Dienstag mit. Die Vorkommen seien das Dreifache der bereits in früheren Studien bestätigten Menge, sagte er der Zeitung The Hindu. Weitere Untersuchungen seien nun im Gange.

Die über 35 Kilometer verteilten Vorkommen im Staat Andhra Pradesh könnten damit die weltweit ergiebigste Lagerstätte des seltenen Erzes sein.

Indien verfügt neben den Vorkommen in Tummalapalle über mehr als 175 000 Tonnen an Uranvorräten. Selbst die neuen Funde reichten jedoch nicht aus um Indiens Bedarf vollständig abzudecken, sagte Bannerjee. “Es bleibt immer noch eine signifikante Lücke. Wir werden weiterhin Uran importieren müssen,“ sagte der Atomchef.

Diese Länder haben Atomwaffen

Diese Länder haben Atomwaffen

Indien betreibt 20 Atomkraftwerke mit einen Kapazität von 4780 Megawatt. Die stark wachsende südasiatische Wirtschaftsmacht plant einen Ausbau der Atomkraft auf eine Kapazität von 20 000 Megawatt bis zum Jahr 2020.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

53. Sixdays in Bremen - der Montag  

53. Sixdays in Bremen - der Montag  

Strick, Flausch, Promis - Berliner Fashion Week startet

Strick, Flausch, Promis - Berliner Fashion Week startet

Was ist denn neu beim BMW 4er?

Was ist denn neu beim BMW 4er?

Frachter prallt gegen Brücke - Schiffsführer tot

Frachter prallt gegen Brücke - Schiffsführer tot

Meistgelesene Artikel

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

950 Milliarden Euro: Darum kosten Raucher die Weltwirtschaft so viel

950 Milliarden Euro: Darum kosten Raucher die Weltwirtschaft so viel

Kommentare