EU: Ende November über Opel entscheiden

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Die EU-Kommission will erst Ende November über Opel entscheiden.

Berlin/Brüssel - Über die Rettung des Autobauers Opel wird auf europäischer Ebene voraussichtlich erst Ende November entschieden. Erst dann will die Kommission die wettbewerbsrechtliche Perspektive prüfen.

Die EU-Kommission kündigte am Montag in Brüssel an, sie werde bis 27. November prüfen, ob sich aus der Übernahme der Opel-Mehrheit durch das Magna-Konsortium wettbewerbsrechtliche Probleme ergäben. Unterdessen gibt die Bundesregierung sich zuversichtlich, die Bedenken der europäischen Kommission ausräumen zu können.

Neue Problem im Zusammenhang mit der Opel-Übernahme gebe es nicht, sagte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Steffen Moritz. Am vergangenen Freitag hatten Befürchtungen die Runde gemacht, das Management des bisherigen Opel-Eigners General Motors könne den Verkauf des Herstellers doch noch platzen lassen. GM könne die Bedenken der EU-Kommission als Vorwand nutzen, um den Opel-Deal doch noch zu stoppen.

In Verhandlungskreisen hieß es dagegen, alles deute derzeit darauf hin, dass der Verwaltungsrat von General Motors am 3. November den Ver1kauf von Opel bestätige. An diesem Tag will der US-Konzern auch über eine Stellungnahme gegenüber der EU-Kommission entscheiden. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte von GM und der Opel-Treuhand verlangt, schriftlich zu erklären, dass die Entscheidung für Magna und die russische Sberbank als Opel-Investor ohne politischen Druck zustande kam.

AP

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