Einzelhandelslehre bleibt häufigste Ausbildung

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Ausbildungsstellen im Einzelhandel stehen bei Deutschlands Jugendlichen weiter hoch im Kurs. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Wiesbaden (dpa) - Eine Lehre im Einzelhandel bleibt bei den Jugendlichen in Deutschland die am häufigsten gewählte Ausbildung.

Mit 30 474 neuen Ausbildungsverträgen belegte der Job bei Aldi, Rewe und Co. im vergangenen Jahr erneut den ersten Platz unter weit mehr als 300 möglichen Lehrberufen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet.

Bei jungen Frauen noch beliebter war das Berufsbild Kauffrau für Büromanagement, während die Männer am liebsten eine Lehre als Kfz-Mechatroniker aufnahmen. Die Einzelhandelslehre lag bei beiden auf dem zweiten Rang und war auch der einzige Beruf, der es bei beiden Geschlechtern gleichzeitig in die Top 5 geschafft hat.

Erneut zeigten sich deutliche Unterschiede bei der Ausbildungswahl: Bei den jungen Frauen außerdem hoch im Kurs standen die Medizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Industriekauffrau. Die Männer unterschrieben noch bevorzugt Verträge als Industriemechaniker, Elektroniker und als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Insgesamt ging die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf 516 639 zurück. Etwa ein Viertel aller Verträge konzentriert sich auf die fünf häufigsten Berufe.

Insgesamt haben weniger junge Frauen eine Ausbildung begonnen als Männer, sie hatten im Schnitt aber höhere schulische Abschlüsse. Immerhin 33,5 Prozent der weiblichen Ausbildungsanfänger hätten auch studieren können. Bei den jungen Männern lag der Anteil zehn Prozentpunkte niedriger.

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