Zu Gast bei US-Kollege Wilbur Ross

Einigung möglich? Das sagt Altmaier nach den ersten Gesprächen in den USA

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag in Washington

Peter Altmaier muss es richten: Der neue Wirtschaftsminister soll in Washington Strafzölle für die EU abwenden. Am Montag hat er das erste Gespräch geführt.

Washington - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich im Kampf gegen die Abwendung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminium zuversichtlich gezeigt, eine Lösung zu erreichen. „Ich bin heute Mittag um einige Prozent optimistischer als ich heute Morgen vor Beginn der Gespräche war“, sagte Altmaier am Montagnachmittag in Washington. Altmaier wollte am Dienstag den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer treffen.

Beide Seiten seien überzeugt, dass die Gespräche in dieser Woche fortgesetzt und intensiviert werden müssten, sagte Altmaier nach einer Zusammenkunft mit seinem US-Amtskollegen Wilbur Ross.

„Entscheidende Gespräche“ stehen an

„Wir haben beide den Eindruck gewonnen, Secretary Ross und ich, dass es in dieser Woche entscheidende Gespräche geben wird und dass es möglich ist, zu einer Lösung zu kommen, die ein Abgleiten in einen schweren Handelskonflikt noch verhindern kann“, sagte der CDU-Politiker. Dies gaben beide auch in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Altmaiers Besuch in Washington ist Teil einer konzertierten Aktion der Europäer, die kurz vor dem Inkrafttreten der Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahleinfuhren und 10 Prozent auf Aluminiumimporte noch Ausnahmen für die EU-Länder erwirken wollen. Am Dienstag soll EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström mit Ross zusammenkommen. Er stehe mit der Kommissarin in engem Austausch, sagte Altmaier. Er sehe gute Chancen, dass am Ende der Woche ein positives Signal möglich sei.

Lesen Sie auch: EU kündigt Vergeltungsmaßnahmen gegen Trumps Strafzölle an

dpa

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