Edeka lockt Praktikanten mit Supermarkt-Rap

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Ein Screenshot aus dem Edeka-Rap

München - Da bahnt sich ein neuer YouTube-Hit an! Edeka lockt Praktikanten mit einem Supermarkt-Rap, der ungewollt komisch rüberkommt. Ein anderer Großkonzern hat schon mal auf Hiphop gesetzt.

Sie angeln sich einen toten, bereits ausgenommenen Fisch aus der Theke, tanzen auf dem Warentransportband und haben jede Menge Spaß dabei. Edeka lockt die Praktikanten von morgen mit einem Supermarkt-Rap.

Jo und André, im Video Auszubildende bei Edeka, verlassen den Supermarkt nach verrichtetem Tagwerk mit breiter Brust. Draußen bei den Einkaufswägen wartet bereits ihr geknickter Freund David, der am gleichen Tag sein Praktikum hingeschmissen hat, weil ihm der Chef nur niedere Tätigkeiten wie Autowaschen und Kistenschleppen zugewiesen hatte. Jo und André können es kaum fassen, nehmen ihren Kumpel in die Mitte und dann mit in den Markt: "Komm, wir gehen jetzt zu Edeka und zeigen Dir, wie's bei uns abläuft."

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Dann startet die fast dreiminütige Rap-Einlage (Geh' Deinen Weg, der Edeka-Song), mit der Jugendliche von den Vorteilen eines Praktikums bei Edeka überzeugt werden sollen. Der eine rappt, der andere singt den Refrain: "Du kannst mit diesem Praktikum den Schritt gehen und mit beiden Augen in die Zukunft sehen, bau' Dir Deine Zukunft auf, geh' Deinen Weg - egal, was Dir dazwischen steht."

Das Video wirkt wegen seiner gekünstelten Lockerheit unfreiwillig komisch, wenn Fleischereifachverkäuferinnen im Takt die Wurst schneiden und die Azubis zwischen den Regalen eine Tanzchoreografie aufführen. Im Internet erfreut sich das Video aber vielleicht gerade daher innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit. Nach zwei Tagen hat der Clip bei YouTube bereits mehr als 100.000 Klicks, aber auch etliche kritische Kommentare kassiert. Etwa solche, in denen nachgefragt wird, ob es auch ein bezahltes Praktikum sei, von dem die Musiker da schwärmen.

Für den Supermarkt-Rap zeichnen sich die Hiphopper BRK und Eckes verantwortlich, für das Video eine Münchner Firma. In der Vergangenheit hatte der Automobilhersteller BMW bereits ein ähnliches Rap-Video (Steh auf!) ins Internet gestellt, um Praktikanten zu finden.

kim

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