Easyjet-Flieger sollen künftig Vulkanasche aufspüren können

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Die Flugzeuge von Easyjet sollen künftig selber Vulkanasche aufspüren.

London - Als Konsequenz aus dem mehrwöchigen Vulkanasche-Chaos im europäischen Luftraum will Easyjet seine Flugzeuge mit speziellen Detektoren ausstatten.

Die Radargeräte sollen an der Heckflosse der Maschinen der Billigfluggesellschaft angebracht werden und Asche in einem Radius von 160 Kilometern aufspüren, wie Easyjet am Freitag mitteilte. Die Airline hofft, dadurch künftig Flugverbote wie nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjalla zu vermeiden.

Easyjet will eine Million Pfund (knapp 1,2 Millionen Euro) in die Entwicklung der Technologie investieren. Bis Jahresende sollen zwölf Flugzeuge über ein Radargerät verfügen. Nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla Mitte April waren in zahlreichen europäischen Ländern Flugverbote verhängt worden. Dadurch erlitt Easyjet nach eigenen Angaben einen Verlust zwischen 50 und 75 Millionen Euro. Die Fluggesellschaft hat eine Klage gegen die Flugaufsichtsbehörden mehrerer Länder angekündigt.

dapd

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