Durchsuchungen bei ehemaligen MAN -Töchtern

München - Der Schmiergeldskandal beim Lastwagen- und Maschinenbaukonzern MAN weitet sich aus.

Die Staatsanwaltschaft München ließ am Mittwoch Niederlassungen beim Anlagenbauer Ferrostaal in Essen, Geisenheim, Hamburg, Cuxhaven und anderen Städten durchsuchen. Drei Beschuldigte seien verhaftet worden, sagte Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch. Die Durchsuchungen dauerten am Nachmittag noch an, und möglicherweise gebe es noch weitere Verhaftungen, sagte der Ermittler.

Die Razzia stehe im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen. Bisher hatten sich die Vorwürfe auf die Nutzfahrzeug-Sparte des Konzerns beschränkt. Dort habe “ein System zur Förderung des Absatzes von Lkw und Bussen“ im In- und Ausland existiert.

Rund 15 Millionen Euro Schmiergeld sollen geflossen sein. MAN-Verkäufer hätten den Einkäufern von Kundenfirmen sogenannte Provisionen gezahlt, damit sie von MAN Lastwagen und Busse kauften, hatte die Staatsanwaltschaft nach einer Serie von Durchsuchungen im Mai mitgeteilt. Auch gegen Vertriebsvorstand Peter Erichreineke wurde ermittelt. MAN hat seine Anlagenbau-Tochter Ferrostaal inzwischen nach Abu Dhabi verkauft.

ap/dpa

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