Dritter Streiktag bei Bahnkonkurrenten

Berlin - Wegen des bundesweiten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL müssen Bahnfahrer auch am Mittwoch bei den Konkurrenten der Deutschen Bahn mit Einschränkungen rechnen.

Die GDL will mit dem für 60 Stunden angesetzten Ausstand einen deutschlandweit einheitlichen Tarifvertrag für alle 26 000 Lokführer durchsetzen. Einzig das Unternehmen Keolis ist verhandlungsbereit. Die GDL verschärfte den Ton am Mittwoch noch einmal. Die Arbeitgeber brächten “außer Lügen, Tricksen und Täuschen nichts mehr auf den Markt“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky in einem dpa-Gespräch. Derzeit gebe es keinerlei Annäherungen zwischen den Konfliktparteien.

Die Gewerkschaft bestreikt regional in unterschiedlichen Auswirkungen die Konkurrenzen der Deutschen Bahn. In einer Zwischenbilanz des Streiks hatte die GDL am Dienstag von bundesweit rund 70 Prozent ausgefallenen Verbindungen bei den Unternehmen gesprochen. Die Arbeitgeber wiesen diese Darstellung überwiegend zurück und sprachen teils von weit weniger Ausfällen. Die aktuelle Welle des Arbeitskampfes soll noch bis Donnerstag um 2.00 Uhr dauern, über die Osterfeiertage soll es keine Streiks geben.

dpa

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