Trübe Aussichten für die deutsche Wirtschaft

Berlin - Die Eurokrise dämpft nach Auffassung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zunehmend die Konjunktur in Deutschland.

Das DIW-Konjunkturbarometer für August erwartet im dritten Quartal in der Bundesrepublik nur noch 0,2 Prozent Wachstum. Im Juli waren die Wirtschaftsforscher noch von 0,3 Prozent Wachstum im dritten Vierteljahr ausgegangen. Die Krise im Euroraum werde mehr und mehr zu einer Belastung für die deutsche Wirtschaft, erklärte das DIW am Mittwoch in Berlin.

Laut DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner spricht derzeit vieles für eine Abkühlung der Auslandsnachfrage nach deutschen Produkten. Nicht nur der Euroraum gleite tiefer in die Rezession, auch die übrige Weltkonjunktur laufe schwächer als erwartet, sagte er.

Das DIW erwartet in Teilen der Industrie Kurzarbeit und Rückgänge der Beschäftigung. Dies betreffe aber nur einen kleinen Teil der Wirtschaft. Insgesamt bleibe die Lage auf dem Arbeitsmarkt gut. 2013 werde die Weltkonjunktur voraussichtlich wieder anziehen, hieß es.

dapd

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