DIW: Schuldenschnitt käme Deutschland billiger

Frankfurt - Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wäre ein Schuldenschnitt im Fall Griechenland für Deutschland billiger als die Fortsetzung der bisherigen Rettungsmaßnahmen.

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Zwei DIW-Experten prüften für die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ ein entsprechendes Szenario. Weitermachen wie bisher koste Deutschland nach den Berechnungen 49 Milliarden Euro bis 2020, berichtete die Zeitung. Ein Schuldenschnitt von 60 Prozent hingegen koste bis 2020 lediglich 45,9 Milliarden Euro.

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Dabei gingen die Forscher davon aus, dass infolge des Schuldenschnitts eine Bankenrettung mit einem deutschen Anteil von 10 Milliarden Euro notwendig wird, und dass Griechenland nach fünf Jahren wieder an den Kapitalmarkt zurückkehren kann.

dapd

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