DIW-Chef: Opel-Rettung für Steuerzahler teuer

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Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Klaus Zimmermann.

Berlin - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, hat das Treuhandmodell für Opel kritisiert.

“Wenn der Staat bei einem Unternehmen einsteigt, muss man befürchten, dass er viel zu lange drin bleibt“, sagte Zimmermann der “Berliner Zeitung“ (Dienstag). Bei Opel seien die deutschen Politiker wegen der anstehenden Bundestagswahlen erpressbar “und die USA wissen das natürlich“, sagte der DIW-Chef. “Die Gefahr ist deshalb groß, dass die Opel-Rettung den deutschen Steuerzahler mehr Geld kostet als nötig.“ Ein geordnetes Insolvenzverfahren bei Opel wäre besser gewesen, sagte Zimmermann. “Dann würden konsequent die Dinge offen gelegt und man könnte genau feststellen, wie viel das Unternehmen wert ist.“ Die gleiche Lösung wäre laut Zimmermann auch beim Karstadt-Mutterkonzern Arcandor sinnvoll.

dpa

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