Studie

Digitalwandel: Deutsche Firmen zaghafter als amerikanische

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Der Studie zufolge befürchtet in Deutschland jedes fünfte Großunternehmen, dass die Digitalisierung zum Jobabbau führen werde. In den USA seien das nur vier Prozent. Foto: Jan Woitas

Berlin (dpa) - Deutsche Großunternehmen sehen sich einer Studie zufolge deutlich schlechter auf den Wandel durch die Digitalisierung vorbereitet als Firmen in den USA.

So bezeichnete sich fast jedes dritte Großunternehmen hierzulande (31 Prozent) als zu unflexibel und zu langsam gegenüber den Anforderungen der digitalen Transformation, wie aus der repräsentativen Erhebung der Digitalberatung Etventure und der Meinungsforschungsinstitute GfK und YouGov USA hervorgeht. In den USA lag der Vergleichswert demnach bei nur 7 Prozent.

Ähnlich ist es auch mit den Erwartungen zur Arbeitsplatzentwicklung. In Deutschland befürchte jedes fünfte Großunternehmen, dass die Digitalisierung zum Jobabbau führen werde. In den USA seien das nur vier Prozent. Stattdessen erwarteten dort 59 Prozent einen Zuwachs von Arbeitsplätzen durch den digitalen Wandel - im Vergleich zu 19 Prozent in Deutschland.

Insgesamt geben in 37 Prozent der deutschen Unternehmen Mitarbeiter an, sie seien durch die digitale Transformation verunsichert. In den USA seien das lediglich sechs Prozent.

Für die Studie wurden zuständige Führungsmitarbeiter in 294 Großunternehmen mit einem Jahresumsatz ab 250 Millionen Euro bzw. Dollar Jahresumsatz befragt.

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