Aufschwung

Deutschland vor Beschäftigungsrekord

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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD)

Berlin/Nürnberg - Die deutsche Wirtschaft steht im europäischen Vergleich wie ein Fels in der Brandung. Wichtigste Folge: Hierzulande entstehen immer mehr Arbeitsplätze - auch 2014.

Europas größte Volkswirtschaft steht vor einem kräftigen Aufschwung. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will seine ohnehin optimistische Prognose noch einmal leicht anheben. Es wird erwartet, dass der neue Jahreswirtschaftsbericht der Regierung nun ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent annimmt, statt bislang 1,7 Prozent. 2015 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,0 Prozent zulegen. An diesem Mittwoch soll der Bericht im Bundeskabinett verabschiedet werden.

Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) erwartet Gabriel im ersten Wirtschaftsbericht in seiner Verantwortung wieder einen Beschäftigungsrekord. Demnach werde für 2014 mit 42,1 Millionen Erwerbstätigen gerechnet. Mit durchschnittlich 41,8 Millionen Beschäftigten hatte es bereits 2013 das siebte Jahr in Folge einen neuen Höchststand gegeben.

Im vergangenen Jahr hatte die deutsche Wirtschaft nur dank der Kauflaune der Verbraucher ein Mini-Wachstum von 0,4 Prozent geschafft.

Konjunkturexperten gehen davon aus, dass der private Verbrauch in diesem Jahr noch stärker wachsen wird als im Vorjahr. 2013 hatte der Konsum um 0,9 Prozent zugenommen und damit bereits einen ansehnlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum geleistet.

Genaueres zur Verbraucherstimmung 2014 will die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) an diesem Mittwoch in Nürnberg veröffentlichen.

dpa

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