Immobilienkonzern

Deutsche Wohnen will mit Wandelanleihen Geld einsammeln

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Deutsche Wohnen plant, ausstehende Wandelanleihen im Umfang von 400 Millionen Euro zurückzukaufen. Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin/Frankfurt (dpa) - Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will sich mit Wandelanleihen frisches Geld beschaffen. Insgesamt will das Unternehmen bei institutionellen Anlegern auf diese Weise 800 Millionen Euro einsammeln, mitteilte.

Zugleich plant die Firma, ausstehende Wandelanleihen im Umfang von 400 Millionen Euro zurückzukaufen. Während die Laufzeit der alten Papiere im Jahr 2021 endet, ist für die neuen eine Laufzeit bis Januar 2026 vorgesehen. Deutsche Wohnen wolle das derzeit "attraktive" Finanzierungsumfeld nutzen und die Kapitalstruktur optimieren, hieß es.

Mit einer Wandelanleihe kann sich eine Aktiengesellschaft frisches Geld am Kapitalmarkt besorgen. Wie bei einer normalen Anleihe erhält das Unternehmen für eine gewisse Zeit Geld von Investoren und muss dafür Zinsen zahlen. Das Besondere ist jedoch, dass statt einer Rückzahlung des geliehenen Betrages auch eine Rückzahlung in Form von Aktien möglich ist.

ad hoc-Mitteilung

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