Deutsche Unternehmen geben mehr für Forschung aus

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Einen Kolben, in dem pharmazeutische Substanzen auskristallisiert werden, prüft eine Mitarbeiterin in einem Labor des Leibniz-Instituts für Organische Katalyseforschung (IFOK) in Rostock.

Essen - Die deutschen Unternehmen haben 2008 ungeachtet der heraufziehenden Wirtschafts- und Finanzkrise weltweit deutlich mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben als 2007.

Das ergab eine am Donnerstag in Essen veröffentlichte Auswertung der Geschäftsberichte von über 100 international tätigen Konzernen durch die Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Insgesamt gaben multinationale Konzerne mit Hauptsitz in Deutschland danach im vergangenen Jahr weltweit 42,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Dies waren fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Verantwortlich für das Wachstum waren vor allem die Auto- und die Chemieindustrie.

Die Autoindustrie, die mit 21,4 Milliarden Euro gut 50 Prozent der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen trägt, konnte über 12 Prozent zulegen. Die chemische Industrie steigerte ihre weltweiten Ausgaben um gut 10 Prozent. Dagegen nahmen die Innovationsbemühungen des Maschinenbaus mit einem Plus von 6,1 Prozent nur unterdurchschnittlich zu, bei der Elektroindustrie lag der Wert sogar nur bei 2,3 Prozent.

AP

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