Deutsche Bank verkauft Zwillingstürme

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In der Fassade des neu gestalteten Eingangsbereichs der Deutschen Bank in Frankfurt am Main ist spiegeln sich andere Bankgebäude

Frankfurt - Die Deutsche Bank verkauft ihre frisch renovierte Konzernzentrale in Frankfurt an einen von ihrer Fondstochter DWS aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds. Der Preis ist beachtlich.

Der Verkaufspreis für die markanten Zwillingstürme wird bei rund 600 Millionen Euro liegen, wie der Dax-Konzern am Montag mitteilte. Die Deutsche Bank werde ihre Konzernzentrale langfristig als Mieter nutzen. Der DWS-Fonds soll ab Mitte Mai 2011 exklusiv an Privatanleger der Deutschen Bank vertrieben werden.

Die Transaktion ist keine Überraschung: Schon nach Fertigstellung der Türme 1984 kamen die Gebäude in einen geschlossenen Fonds, die Bank wurde Mieter. Mitte 2007 kaufte die Deutsche Bank die Türme für 272 Millionen Euro zurück, um sie umfassend zu sanieren. 200 Millionen Euro investierte die Bank in die Modernisierung.

Kaum waren Ende vergangenen Jahres die ersten von mehr als 2800 Mitarbeitern wieder eingezogen, machten Anfang Dezember Meldungen die Runde, die Bank prüfe eine erneute Veräußerung ihrer Firmenzentrale. Ein Deutsche-Bank-Sprecher sagte damals: “Wir prüfen immer, ob es sinnvoller ist, Immobilien selbst zu besitzen oder zu verkaufen und anschließend zurückzumieten.“ Am 24. Februar wurden die verglasten Doppeltürme im Frankfurter Bankenviertel nach drei Jahren Umbau feierlich wiedereröffnet.

dpa

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