Börse in Frankfurt

Dax bleibt unter Marke von 13000 Punkten

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Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel im Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main. Foto: Christoph Schmidt

Der Dax ist der Hürde von 13000 Punkten sehr nahe gekommen. Allerdings konnte er sie weiterhin nicht überwinden, hat dafür aber zunächst ein weiteres Rekordhoch markiert.

Frankfurt/Main - Auftrieb kam von Daten zur Industrieproduktion, nachdem das verarbeitende Gewerbe in Deutschland seine Produktion im August deutlich stärker als erwartet ausgeweitet hatte.

Der Leitindex stieg im frühen Handel dicht unter 12997 Punkte und trat dann am Nachmittag mit plus 0,04 Prozent bei 12 961,25 Punkten auf der Stelle. Ein Händler sprach von einem "äußerst einschläfernden Handel".

Um 0,28 Prozent auf 2486,53 Punkte ging es zuletzt für den Technologiewerte-Index TecDax abwärts. Der MDax der mittelgroßen Werte sank zugleich um 0,49 Prozent auf 25854,32 Punkte. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,10 Prozent vor.

Unter den Einzelwerten im Dax standen die Papiere der Commerzbank im Blick und legten um 0,25 Prozent zu. Die französische Bank Credit Agricole ist im Falle eines Falles ebenfalls an der deutschen Branchenkollegin interessiert. Zuvor waren bereits die italienische Unicredit und die französische BNP Paribas als mögliche Käufer ins Spiel gebracht worden.

Im MDax büßten die Aktien von K+S 6,00 Prozent ein und waren damit Schlusslicht. Die Airbus-Aktien verloren vor dem Hintergrund des Verdachts auf Korruption und Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe 2,14 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,28 Prozent am Freitag auf nun 0,25 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 141,17 Punkte. Der Bund Future legte um 0,12 Prozent auf 161,29 Punkte zu. Der Kurs des Euro bewegte sich nur wenig und wurde am Nachmittag zu 1,1744 US-Dollar gehandelt. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,1707 (Donnerstag: 1,1742) Dollar festgesetzt.

dpa

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